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Der Altarschrank aus der Zeit zwischen 1450 und 1500 stand schon in der alten Kapelle. Er war sehr verwahrlost und wurde von dem Restaurator Schiele in Hannover ergänzt und renoviert. Drei Figuren fehlten damals, diese hat er nachgefügt und die alten Malerei wieder hergestellt. Das Mittelteil zeigt die Kreuzigung Christi mit den Figuren der Maria und des Apostels Johannes und zwei Figuren, deren Bedeutung nicht klar ist, vielleicht Antonius und Jacobus. Die 12 Figuren auf den Seitenflügeln können nicht alle benannnt werden unter ihnen sind die Apostel Petrus, Paulus und Johannes sowie Christopherus, St. Anna mit dem Kinde, St. Elisabeth, St. Barbara und Augustinus.
1974 sorgte dieses Kunstwerk für Aufregung in Abbensen. Am 23. Oktober wurde der Diebstahl des Altars entdeckt. Man hatte wenig Hoffning dieses für die Gemeinde so wertvolle Stück wiederzubekommen. Doch einige Wochen später, Mitte Dezember half der berühmte “Kommissar Zufall”. Anlässlich einer Bombendrohung auf dem Düsseldorfer Flughafen wurden zahlreiche Frachtkisren durchsucht. Statt der gesuchten Bombe trat der Altar aus Abbensen zu Tage. |