Johanniskapelle in Abbensen

Kapelle

Im Jahre 1665 wurde die erste Kapelle in Abbensen als Fachwerkbau aufgestellt. Sie stand abseits von der Heerstr. auf einem von hohen Eichen beschatteten Platz zwischen den Hofstellen Klinemann und Hachmeister. 1901 wurde die Kapelle für baufällig erklärt. Am 28. September 1911 wurde der Grundstein zu der neuen Kapelle gelegt und am Johannnistage des Jahres 1912 wurde die neue Kapelle gweiht, daher wird sie von der Gemeinde Johanniskapelle genannnt. In der neuen Kapelle wurde der Altarschrank, Die Kanzel die die Jahreszahl 1684 trägt, der gotische Taufstein und die Glocke übernommen.

Der Altarschrank aus der Zeit zwischen 1450 und 1500 stand schon in der alten Kapelle. Er war sehr verwahrlost und wurde von dem Restaurator Schiele in Hannover ergänzt und renoviert. Drei Figuren fehlten damals, diese hat er nachgefügt und die alten Malerei wieder hergestellt. Das Mittelteil zeigt die Kreuzigung Christi mit den Figuren der Maria und des Apostels Johannes und zwei Figuren, deren Bedeutung nicht klar ist, vielleicht Antonius und Jacobus. Die 12 Figuren auf den Seitenflügeln können nicht alle benannnt werden unter ihnen sind die Apostel Petrus, Paulus und Johannes sowie Christopherus, St. Anna mit dem Kinde, St. Elisabeth, St. Barbara und Augustinus.

1974 sorgte dieses Kunstwerk für Aufregung in Abbensen. Am 23. Oktober wurde der Diebstahl des Altars entdeckt. Man hatte wenig Hoffning dieses für die Gemeinde so wertvolle Stück wiederzubekommen. Doch einige Wochen später, Mitte Dezember half der berühmte “Kommissar Zufall”. Anlässlich einer Bombendrohung auf dem Düsseldorfer Flughafen wurden zahlreiche Frachtkisren durchsucht. Statt der gesuchten Bombe trat der Altar aus Abbensen zu Tage.

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Altar mit Hochzeitsstühlen

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Altar

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der Taufstein

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Besichtigungen der Kapelle sind mit dem Küster Karsten Dierking zu vereinbaren: Tel. 05072 / 7393

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